Castillo de Mendoza

dieser Wein im Shop

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Paraje de San Juan
26338 San Vicente de la Sonsierra
(Rioja Alta) SPANIEN
Tel.: 0034 941 334 496
E-Mail: bodegas@castillodemendoza.com
Internet: www.castillodemendoza.com


Besitzer: Familie Mendoza-Cadarso
Gegründet: 1994
Fläche Bodega: 2‘800 m/2
Rebenfläche total: 35 ha
Ernte: alles von Hand, mit kleinen Kunststoffkisten


Rotweine

Chirimendo, BIO, Rioja DOCa

Traubensorten: 85% Tempranillo und 15% Viura
Ernte: von Hand
Gärung und Ausbau: im temperaturkontrollierten INOX Tank
Erster Jahrgang: 1996
*****

Vitaran Crianza, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo
Ernte: von Hand
Ausbau: 12 Monate in amerikanischen und französischen Barriques
Erster Jahrgang: 1994
Flaschen Formate: 50cl, 75cl und 150cl
*****

Momilde Crianza, Rioja DOCa

Traubensorten: Tempranillo und Graciano
Etikett: wird nur noch für einen Händler in der Schweiz gehalten
*****

Noralba Crianza, Rioja DOCa (BIO)

Traubensorten: Tempranillo und Graciano
Ernte: von Hand
Ausbau: 18 Monate im Barrique
Erster Jahrgang: 2004
Flaschenformate: 75cl und 150cl
***** 

Reserva, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo
Ernte: von Hand
Ausbau: 24 Monate in neuen französischen Barriques
Erster Jahrgang: 1994
Flaschenformate: 75cl und 150cl
*****

Autor, Rioja DOCa, BIO

Traubensorte: 100% Tempranillo
Ernte: von Hand
Ausbau: 20 Monate in neuen französischen Barriques
Erster Jahrgang: 2011
Flaschenformate: 75cl
*****

Evento, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo
Ernte: von Hand
Ausbau: 30 Monate in neuen französischen Barriques
Erster Jahrgang: 2001
Flaschenformate: 75cl und 150cl
*****

Rosado

Rosado, BIO, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Tempranillo
Ernte: von Hand
Flaschenformat: 75cl
*****

Weissweine

Vitaran blanco, Rioja DOCa

Traubensorte: 100% Viura
Erster Jahrgang: 2010, Produktion eingestellt 2015
*****

Noralba blanco, Barria, BIO, Rioja DOCa

Traubensorten: 95% Viura und 5% Malvasia
Gärung und Ausbau: 3 Monate in neuen ungarischen Barriques
Erster Jahrgang: 2015
Flaschenformat: 75cl

Die Bodega liegt gegenüber des geschichtsträchtigen Castillo San Vicente de la Sonsierra und wurde 1994 aus einer alten Brennerei aus dem 17. Jahrhundert gegründet. Im 2001 zog man dann um, in die neu erstellte Bodega, die Teilweise in den Fels hineingebaut wurde, um der spanischen Hitze zu trotzen. Castillo de Mendoza besitz 35 ha Rebland, die sich alle in der Gemeinde San Vicente de la Sonsierra befinden. SanVicente selbst liegt 499 Meter über Meer und rund 35 km von Logroño entfernt. 1887 zählte man dort noch 2788 Einwohner, im 2010 waren es dann gerade noch 1133. Obwohl der Ort für den Weinbau hoch angesehen wird, befinden sich dort nur gerade eine Handvoll Bodegas. Nun aber wird der Bekanntheitsgrad dieses Ortes stark steigen, Château Lafite-Rothschild, in Pauillac und Vega Sicilia, im Ribera del Duero, haben vereint in San Vicente de la Sonsierra eine Bodega mit rund 110 ha Land gegründet. 2004 brachte die Bodega ihren ersten BIO Wein, den Noralba auf den Markt, den wir die M & W GmbH mit dem 2005, in der Schweiz einführten. Noralba ist eine Hommage der Besitzer Familie Eloy Antonio und seine Frau Sabina, an die beiden Enkelkinder NORA und ALBA. Noralba ist ein Vorreiter der BIO Weine im Rioja und der Stolz der Familie Mendoza.

2017Noralba, Rioja Crianza. 14,5 Vol% Alc.
Tief dunkles Kirschrot. Das Bouquet wieder mal zum Umhängen gut. Es wirkt offen, breit, bringt Aromen von schwarzen Beeren, Holz und Vanille, mit dem für mich genau richtigen Süss- und Säurekick. Auch im Gaumen kann ich diesen nur Loben, Holz, Frucht, Vanille und Röstaromen alles perfekt ausbalanciert. Der Abgang nur dezent, der Nachhall fast unendlich. Der 2017 ist ein Schnell-Starter der schon farblich mehr bringt, als der 2016 im gleichen Zeitraum. Er hat suchtpotenzial und lässt daneben wohl viele andere Rioja mit höherem Preis, recht schwach aussehen.
Am 27-04-2020 17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
2016Viteran, Rioja Crianza. 100% Tempranillo, Jahresproduktion 50’000 Flaschen.
2016Noralba, Rioja Crianza. 14,9 Vol% Alc.
Tief dunkles Violett, zum Zentrum hin fast schwarz. Ein Bouquet voller süss-reifer, schwarzer Beeren, die Barrique-Aromen wirken mehr unterstützend als begleitend. Ein herrliches, sehr gefälliges Bouquet. Im Gaumen mit geballter Aromatik, anfangs fett, dann herb und trocken endend. Er bringt auch da mit feiner Süsse Aromen, die an Cassis und Brombeeren erinnern. Die Barrique-Aromen wirken würzig-süss dabei endet er wie fast immer, ohne Abgang, aber mit sehr langem und überaus kräftigem Nachhall. Ein Wein mit Charakter, der in jeder Hinsicht Massstäbe setzt.
Am 04-07-2019 +16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
2016Momilde, Rioja Crianza, BIO und Vegan. 14,9 Vol% Alc. 80% Tempranillo und 20% Graciano.
Tief dunkles Kirschrot. Er braucht viel Luft, um das Bouquet zu entfalten, dann aber kommt er tief, bringt konzentrierte Schwarzkirschen und dezente Barrique-Aromen, begleitet von feiner Süsse. Im Gaumen dann etwas mehr Holz als Frucht. Er zeichnet mehr im vorderen Gaumen, bricht dazu aromatisch nach hinten ab, zudem er auch noch sehr trocken endet. Bei angebrochener Flasche am Tag danach, kaum mehr zu geniessen.
Am 09-02-2021 15/20 aus dem Veritas/Riesling-Zinfandel/Riedel-Glas. Martin Sutter.
2016Reserva, Rioja, Vegan. 100% Tempranillo, 24 Monate Ausbau im französischen Barrique. Jahresproduktion 12’000 Flaschen.
Tief dunkles Kirschrot. Das Bouquet fruchtbetont, zurückhaltend mit dezenter Süsse. Es duftet nach schwarzen Beeren, etwas Holz und er bringt eine verführerische Süsse mit sich. Im Gaumen kommt er vollmundig, mit recht fettem Körper und pfefferiger Note. Wie im Bouquet brilliert er auch im Gaumen, mit seiner fast unendlichen Fruchtigkeit. Sein Abgang kommt andeutend fein. Ein herrlicher Tropfen, auch wenn dieser noch ein paar Jährchen liegen sollte, kann man seinem fruchtigen Scharm, kaum wiederstehen. Einer, den man schwer wieder aus dem Gedächtnis bekommt und bleibende Eindrücke hinterlässt. Martin Sutter.
Am 21-12-2020 +17/20 aus dem Veritas/Riesling-Zinfandel-Glas. Trinken bis 2030.
2016Chirmendo Reserva, Rioja. 14,5 Vol% Alc. BIO, Vegan, 100% Tempranillo. Dieses Etikett wird nur für Jeggli-Weine in der Schweiz produziert. Der Preis ist höher als beim Reserva, der durch die M & W GmbH angeboten wird. Jeggli betreibt Zwischenhandel, so gehen seine Weine auch an den Shop Weinhändler Flaschenpost. Bei der M &W, werden die Weine direkt an den Privatkunden verkauft, was eine Marge weniger ausmacht. Anders als beim Momilde Crianza, auch ein Weinetikett, das nur für Jeggli produziert wird, macht der Reserva einen besseren Eindruck.
Die Farbe aber schon anders, sie bringt hier lediglich ein dunkles Kirschrot hervor. Das Bouquet wirkt offen, angenehm-süsslich mit Vanille, wobei die Holz-Aromen zur Frucht, leicht dominieren. Im Gaumen mit präsenter Säure, kommen dann aber die Holz-, die Schwarzbeeren- und Vanille-Aromen kräftig, jedoch nur im vorderen Gaumen an. Ein aromatisch guter Wein, mich jedoch stört seine leicht speichelziehende Art.
Am 19-02-2021 16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
2016Autor, Rioja, BIO und Vegan. 100% Tempranillo. 20 Monate Ausbau im französischen Barrique. Jahresproduktion 7’000 Flaschen.
2015Noralba blanco Rioja, fermentado en Barrica. Klares, helles gelb. Das Bouquet breit, mit Noten vom Pfirsich, Barrique und etwas Vanille. Es wirkt recht kräftig, jedoch auch noch nicht ganz offen. Im Gaumen barriquebetont, kraftvoll, mit guten Vanille, Holz-, Toast-Aromen und anregenden Zitrus-Noten. Ein Wein, der sich minutenlang im Nachhall hält und nur andeutungsweise zum Abgang kommt. Er wirkt trocken, hat aber auch Schmelz, ein Wein, der sich wohl in den nächsten 3-5 Jahren, weiter positiv entwickeln wird.
Am 17-03-2018 +16,5/20 aus dem Vertias/Chardonnay/Riedel-Glas kommt er sehr gut.
2015Noralba. BIO und Vegan. 14 Vol.% Alc. 90% Tempranillo und 10% Graciano. Ausbau 18 Monate in neuen, französischen Barriques.
Sehr dunkles Kirschrot. Das Bouquet, tief, gewichtig, konzentrierte, vollreife, Schwarzbeeren-Aromen. Im Gaumen sehr fein, fast wie Rahm und geschmacklich an Cassis erinnernd. Frucht und Holz kommen perfekt zur Geltung, wobei der Wein mehr Frucht, als Holz-Aromen hervorbringt. Er ist vollmundig, aromatisch kaum endend, zum Abgang hin bricht er ab. Eine feine Frucht-Süsse, rundet das Gaumen-Erlebnis ab. Ich habe gerade letzte Woche, um die 30 Riojas degustiert, erst Weine ab CHF. 30,– haben meiner Ansicht nach, annähernd diese Konzentration und Klasse, die dieser Wein an den Tag bringt. Es ist sicher, dass der „Autor“ 2015 noch 2 Gänge höher fährt, das ist aber zum Essen, gar nicht immer erwünscht, daher lob ich diesen fast gleich gut, wie den „Autor“ der gleichen Bodega.
Am 05-12-2017 17/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas. Trinken jetzt bis 2030.
2015Reserva, Rioja, Vegan. 14,5 Vol% Alc. 100% Tempranillo.
Tief dunkles Kirschrot, das zum Zentrum hin sozusagen ins Schwarz verläuft. Das Bouquet sehr fein, tief und mit dezent animalischer Note. Die Frucht wirkt für einen 2015 sehr frisch, bei den Holz-Aromen fehlt mir diese Frische etwas. Im Gaumen dann vollmundig, mit viel Frucht, etwas Tabak- und Röstaromen. Ein überaus fein strukturierter Wein der kompakten Art, der auch im Nachhall auf der fruchtigen Seite bleibt. Zum Abgang kommt er andeutungsweise und lässt mich dabei auch an den Reserva 2011 erinnern, dem dieser aber leider hinterher läuft.
Am 31-10-2020 16,5/20 aus dem Veritas/Riesling-Zinfandel/Riedel-Glas. Trinken bis 2030. Martin Sutter.
2015Autor, Rioja, BIO und Vegan. 15,5 Vol% Alc.
Tief dunkles Kirschrot, zum Zentrum hin fast schwarz. Das Bouquet dicht, schwer und verschlossen. Im Gaumen fast ein Klotz, mit grosser Dichte und aufkommender Aroma-Vielfalt. Wirklich kaum einem Rioja zuzuordnen. Er wirkt frisch und bringt seine Aromen wie wenn man sie stückchenweise aussaugen könnte. Aromatisch gleicht es einem Beerenmix von Holunder, Brombeeren oder vielleicht auch von schwarzen Kirschen. Ein Wein, der jetzt schon gut ist, aber sein Potenzial wohl eher in 5 bis 10 Jahren zeigt, was mich aber gar nicht davon abbringt, jetzt nochmals einen kräftigen Schluck dieses Ausnahme-Rioja zu nehmen. Anzufügen ist auch, die 15,5 Vol % Alc gehen runter wie ein erfrischendes Lüftchen. Ich erlaube mir hier den Vergleich und sage, da müssen sich die Leute von Artardi aber ganz warm anziehen.
Am 11-11-2017 +17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Tief dunkles Bordeauxrot, im Zentrum fast schwarz. Das Bouquet tief nach schwarzen Beeren mit Vanille und weichen Eichenholz-Aromen. Im Gaumen mit schon fast unglaublicher, dichter Eleganz mit den Aromen, wie sie im Bouquet schon angekündet wurden. Ein Rioja, der Massstäbe setzt und nicht zu den Blendern gehört, die einem auf den ersten Schluck erobern. Seine Struktur ist sämig, kräftig, mit langem, fruchtigem Nachhall und einem dezenten Abgang verbunden. Man erkennt, hier wurden die Trauben mit optimaler Süsse geerntet. Autor ist ein Wein der überrascht, seinen Power erst nach dem Schluck Preis gibt, dann aber unglaublich einfährt. Sie haben das wohl selber noch gar nicht beachtet, bevor Sie das gelesen haben. Dann sollten Sie das jetzt nachholen. Er ist jetzt schon gut, doch dürfte er sich über Jahre immer weiter verbessern und gerade beim Schreiben dieser Zeilen, staune ich, wie dieser Wein im Nachhall wiederum unglaublich Vollgas gibt und seine Aromen mit Druck nochmals aufleben lässt. Wem Kraft nicht gefällt, sollte ihm Zeit lassen, alle Anderen dürften von heute an, Spass an diesem Wein haben.
Am 05-11-2018 +17,5/20 aus dem Veritas/Bordeaux/Riedel-Glas. Trinken bis 2030 ev. länger.
2014Noralba, Rioja Crianza, BIO. Dunkles Kirsch- bis Rubinrot. Im Bouquet steht die Frucht noch hinter den Barrique- und Röstaromen. Es ist empfehlenswert, den Wein nicht unter 18°C zu konsumieren, darunter verliert er deutlich im Bouquet, wie im Geschmack. Das Bouquet geht mit Kälte mehr in die Breite, als in die Tiefe. Hat er seine Temperatur erreicht, kommen nebst Schwarzbeeren auch Muscat-Noten auf. Er wirkt im Gaumen elegant, trotz den dominierenden Holzaromen. Lässt man ihm genug Zeit sind auch Schwarzbeeren und Vanille-Aromen zu erkennen. Wenn es auch für einen Vergleich zum Noralba 2013 noch etwas früh ist, wage ich trotzdem zu sagen, Hut ab vor diesem Noralba. Dieser Wein ist in einem sehr regenreichen Jahr entstanden, in dem der Juni im Rioja und Navarra kälter waren, als das Wetter in Basel und der Regen für beträchtliche Spuren in den Rebbergen sorgte. Trotzdem ist dann bis zur Ernte ein kräftig robuster Wein entstanden. Der 2014 ist keinen Falls weniger, aber anders, er erinnert mich im Moment an das Ergebnis der Bordeauxernte 2014, die eben auch mit sehr eleganten, aber auch dichten Weinen ausfiel. Der Noralba 2014, ist zu rotem Fleisch wie er sich jetzt präsentiert, der ideale Begleiter, zudem schmeckt er am Tag danach, noch besser. Noch immer darf man auch sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis hervorheben, bei dem andere Rioja-Weine, bis fast zum doppelten Preis das Rücklicht verpasst bekommen.
Am 05-03-2017 16,5-17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken bis 2025.
2013Autor, Rioja, BIO. Tief dunkles Bordeauxrot, das zum Zentrum hin fast schwarz wird. Sehr konzentriertes, tiefes, fruchtiges Bouquet, mit Noten von schwarzer Schokolade. Er wirkt wie ein Klotz im Glas. Im Gaumen dann vollmundig, die Struktur sämig, bringt viel Aromen von reifen, schwarzen Beeren, Vanille und Holz. Der Abgang dezent, der Nachhall gleichbleibend lang.
Am 13-10-2016 +17/20 aus einem Bordeaux-Glas.
2013Noralba, Rioja Crianza DOCa. 14 Vol% Alc. BIO. Der Korken ist mir gebrochen, doch sieht man auf dem Bild, dieser ist kaum nass geworden. Die Flasche lag immer im gleichen Keller und bekam im Sommer, nie mehr als 18° ab.
Tief dunkles Kirschrot, ohne auch nur eine Spur von Altersfarbe. Das Bouquet offen, tief und schwer. Bei nicht geschwenktem Glas kommt es besser, bringt dann feine Holz-, Röst- und Schwarzbeeren-Noten hervor. Im Gaumen arbeitet sich die Aromatik langsam von vorne nach hinten, bis er dann vollmundig und butterweich seine gestaffelt kommenden Aromen abgibt. Obwohl der Wein eher von Holzaromen und Vanille dominiert wird, kommen die Frucht-Aromen immer fein durch, deutlich aber mehr dann noch im Nachhall. Später gehen die Aromen zu Pflaumen-Kompott über. Aber auch im Abgang zeigt dieser Grösse, auch wenn es sicher noch wenige gibt, die da noch einen draufsetzen. Dies ist für mich ein Wein, nahe der Perfektion und das auch noch für CHF 13,–.
Am 23-04-2023 18/20 aus dem Veritas/Riesling-Zinfandel/Riedel-Glas. Trinken bis 2030. Martin Sutter
2011Reserva, Rioja. Vegan, 15,5 Vol% Alc.
Tief dunkles Kirschrot, bis zum Rand hinaus und zum Zentrum hin fast schwarz. Das Bouquet kraftvoll, intensiv, nach süssen, schwarzen Beeren, Holz und Vanille duftend. Lassen sie ihm auch noch Zeit, folgen noch Hefe, Kaffee und Mocca-Aromen. Er zeigt schon da hohe Dichte und wirkt edel. Im Gaumen vollmundig, ausgeglichen und verrät bereits grosses Potenzial, um sich weiter laufend zu entwickeln. Die Aromatik zeigt sich im Gaumen gleich, wie schon im Bouquet, vollgepumpt mit reifen, schwarzen Beeren, Vanille und Holz-Aromen von den Barriques, in denen dieser Wein ausgebaut wurde. Ein jetzt schon grossartiger Wein, der seines gleichen sucht und zu diesem heutigen Preis wohl kaum zu finden ist.
Am 10-06-2018 +17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
2011Noralba, Rioja Crianza, BIO und Vegan. 13,5 Vol% Alc.
Tief dunkles Kirschrot. Im Bouquet der Duft von reifen Pflaumen, Zimtsüsse und dabei die Barrique-Aromen, immer noch recht frisch wirkend. Er bringt eine langanhaltende Aromatik, hat Kraft und Finesse. Der Abgang, um als wirklich gross zu gelten, fehlt im zwar, trotzdem in seiner Preisklasse und auch weit darüber ist und bleibt er ungeschlagen.
Am 21-04-2019 aus einer Magnum 16,5/20 aus einem Viña/504/Schott-Glas.
2010Noralba, Rioja Crianza BIO und Vegan. Tief dunkles Kirschrot, im Zentrum fast schwarz. Das Bouquet tief, breit und gewichtig. Es riecht nach Eukalyptus, Zimt und eingekochten Pflaumen. Man könnte glauben, er kitzelt in der Nase, ein richtiger Freudenspender. Im Gaumen eine Fruchtbombe, die einem Mix aus verschiedenen Beeren gleichkommt. Er ist kräftig, trocken und besitzt einen kaum aufzuhörenden Nachhall. Jetzt bekomm ich Hunger, es ruft das Lammkotelett mit Peperoni vom Grill.
Am 07-06-2013 17/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.
2008Vitarán, Rioja Crianza. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet mit viel klarer Frucht, feinen Zimt und dezenten Tabak-Noten. Man ist geneigt zu sagen, dieser ist schon vom Bouquet her fast sämig. Im Gaumen ist er vollmundig, fein, mit der Aroma-Entfaltung lässt er sich Zeit, die kommt erst richtig und fruchtig im Nachhall.
Am 07-06-2013 16,5/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.
2007Reserva, Rioja. Im 2008, bekam dieser Wein gerade 2 Goldauszeichnungen, im März den Bacchus d‘Oro und im Oktober die CINVE Gold-Auszeichnung.
2006Noralba, Rioja Crianza, BIO. Im Juli 2009, bekam dieser BIO-Wein die Ecoracimo Goldauszeichnung.
2005Reserva, Rioja. Mit noch fast unglaublich frischem, klarem, transparenten Rubinrot. In der Nase bringt er ein fein rauchiges Amarenakirschen-Bouquet mit Eukalyptus-Noten. Im Gaumen tut er sich vollmundig, filigran, frisch, mit viel Frucht und angenehmer Süsse. Auch der Abgang lässt Freude aufkommen.
Am 12-06-2013 +16,5/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.
2004Reserva, Rioja. Im März 2010, wurde der Reserva mit dem Bacchus de Oro ausgezeichnet.
2004Evento, Rioja. Dunkles Kirschrot. In der Nase ein konzentriert tief, offenes, mit viel fruchtbeladenes Bouquet, es lässt die Barrique-Noten mehr im Hintergrund begleiteten. Im Gaumen kommt er kompakt, Aalglatt und fast nur im Abgang zu spüren. Es ist ein sehr feiner Wein, mit fast cremiger Struktur. Vom 20 monatigen Barrique-Ausbau, ist kaum was zu spüren.
Am 12-06-2013 17,5/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.
1994Reserva, Rioja. Kam 2019 zum 25 jährigen Jubiläum der Bodega auf den Markt. 100% Tempranillo. Es wurden davon 3’124 Flaschen abgefüllt.

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